Wanderung von Neustadt/ Sachsen nach Sebnitz am 27.04.2019

von Claus Göhler

Die Wandergruppe startete 8:00 Uhr mit der S-Bahn ab Coswig in Richtung Pirna.

Hier verließen wir die S-Bahn und fuhren nach kurzem Aufenthalt mit der Städtebahn bis Langwolmsdorf und mit dem Schienenersatzverkehr weiter zum Wanderstart nach Neustadt/Sachsen.

10 Uhr wanderten 23 Sportfreunde bei gutem Wanderwetter am Bahnhof los, der Weg führte zuerst eine Strecke durch die Stadt und später auf Waldwegen ansteigend zum ersten Etappenziel der Götzinger Höhe, Gasthaus und stählerner Aussichtsturm, 425m üNN. Der Turm ist einer der ältesten Stahlfachwerktürme der Welt. Hier bot sich eine herrliche Aussicht auf Neustadt, die Sächsische Schweiz, das Erzgebirge und das Lausitzer Bergland.

Übrigens, Wilhelm Leberecht Götzinger zählt zu den Erschließern der Sächsischen Schweiz. Ihm kommt der Verdienst zu, die ersten umfassenden Beschreibungen über die Region und teils auch über ihre Randgebiete verfasst zu haben.

Nach der Wanderpause und wahlweiser Turmbesteigung führte unser Weg im Laub- und Nadelwald mit einigen längeren Anstiegen, hier war Kondition erforderlich, weiter zum Ungerberg 537m üNN.

Auch hier befindet sich ein Aussichtsturm, allerdings aus Stein. Im Berggasthaus wurde a’la card Mittag gegessen und verbrauchte Kalorien ergänzt.

Anschließend setzten wir unsere Wandertour fort, jetzt verlief der Weg durch Wald und offene Wiesenflächen größtenteils bergab, manchmal auch etwas steil in Richtung Kunstblumenstadt Sebnitz, umgestürzte Bäume verlangten noch einige Körner mehr von uns. Am Waldstadion, eine gepflegte Sportanlage, erreichten wir die Stadt. Über einen Panoramaweg mit Blick auf Sebnitz und die angrenzende tschechische Region strebten wir den Bahnhof der Nationalparkeisenbahn an. Die Rückfahrt mit der Sächsisch-Böhmischen Nationalparkbahn nach Bad Schandau, durch 7 Tunnel, war noch einmal ein Erlebnis.

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