Wandern
Wanderung über den Breiten Stein nach Lohmen
von Matthias Mantzke
Bei herrlich klarem Herbstwetter trafen sich am 24.10.2026 16 wanderlustige Vereinsmitglieder schon 7.45 Uhr am Bahnhof Coswig. Die S-Bahn brachte uns nach Pirna und weiter fuhren wir mit der Regionalbahn RB71 bis nach Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Diese Strecke wird wohl leider Ende dieses Jahres eingestellt.
In Dürrröhrsdorf unterquerten wir die Gleise gleich zweimal und liefen stetig leicht ansteigend in den Wald. Bald erreichten wir die Sandsteinklippen des Breiten Steins auf 325m. An der Schutzhütte bot sich ein toller Blick auf das Schönfelder Hochland.
Weiter liefen wir mit der grünen Markierung an schönen alten Grenzsteinen vorbei bis zu einem Abstecher zum aussichtsreichen Kuhberg (338m) mit Sendemast. Hier bot sich uns ein weiter Blick auf Stolpen, den Hohwald und auf den Ungerberg mit Turm.
Steil stiegen wir durch den Wald vom Bergrücken des Breiten Steins und des Kuhberges bis nach Porschendorf ab. Dort besuchten wir den Hofladen der historischen Mühle, die heute als Ölmühle betrieben wird.
Anschließend führte uns der Weg durch das Friedhofsgelände mit einer schönen Kirche. Wir ließen Porschendorf hinter uns. Nach einem kleinen Waldstück überraschte uns bei einer Bank am Waldrand ein prächtiger Blick auf die Sächsische Schweiz. Der Malerweg war erreicht. Weiter liefen wir jetzt den Malerweg entlang am Mühlsdorfer Koordinatenstein vorbei. Der Abstieg hinab zur Försterbrücke ins Tal der Wesenitz war sehr steil und beschwerlich. Alle meisterten ihn bravourös. Nun folgten wir dem Wesenitztalweg in der Lohmener Klamm. Es war so schön herbstlich und die Sonne lugte durch den dichten Blätterwald. Vorbei führte uns der Weg an der beeindruckenden Wasserkraftanlage Nietzelgrund, dann an einem noch in Betrieb befindlichen Steinbruch bis in das schöne Örtchen Lohmen. Dort wartete auf uns im Erbgericht schon das vorbestellte Essen, Gulasch mit Nudeln. Die nette Wirtin war bei der Getränke und Essensausgabe allein, so dass ihr Silke ein wenig unter die Arme griff. Ein Lob schickten wir für das leckere Essen in die Küche.
Wir mussten uns beim Weg zur Haltestelle beeilen, denn der Bus 237 nach Pirna wartete auf uns. Da wir dadurch einen Bus eher bekamen, hatten wir in Pirna beim Umsteigen in die S-Bahn zurück genügend Zeit.
Es war wieder ein gelungener Ausflug bei bestem Wetter. Petrus war uns positiv gesonnen