Volleyball

Lebenszeichen von Elbland

von Jens Haudel

Wichtige drei Punkte gegen Coblenz

Der elfte Spieltag fand für den SV Elbland Coswig-Meißen in heimischer Halle in Coswig statt. Als Gegner war der Tabellendritte TSV Seifersdorf I und die Volleys Coblenz I angereist. Im ersten Spiel des Tages ging es gegen den Tabellendritten aus Seifersdorf. Diese machten im ersten Satz deutlich, warum sie im oberen Tabellendrittel stehen. Elbland hatte kaum eine Chance direkte Punkte zu erzielen. Immer wieder war der Block oder die Abwehr der Gäste zur Stelle. Schnell stand es 1:0. Elbland probierte im zweiten Satz Vinzent Marks von Mitte auf Außen zu nehmen, um so mehr Druck und Variabilität ins Spiel zu bringen. Diese Umstellung war von Beginn an erfolgreich und Seifersdorf kam damit überhaupt nicht zurecht. Punkt für Punkt zog Elbland davon bis zum 12:5. Dann schlichen sich wieder kleine Fehler und Unkonzentriertheiten ins Coswiger Spiel, aber immerhin wurde die Führung bis zum 20:17 gehalten. Leider waren nicht mehr Punkte drin für die Hausherren. Seifersdorf machte acht Punkte in Folge und damit die 2:0 Führung klar. Im dritten Satz spielte Elbland weiter mit Marks auf Außen und Charlie Forberger auf Mitte und es entwickelte sich ein enger Satz, mit einem knappen Erfolg für die Seifersdorfer, die damit das Spiel klar mit 3:0 ( 25:17 ; 25:20 ; 25:22 ) gewannen.
Im zweiten Spiel waren die Jungs aus Coblenz zu Gast, eines der drei Teams neben Elbland und Laußnitz, die im Abstiegskampf dabei sind. Elbland musste gewinnen, um überhaupt noch eine rechnerische Möglichkeit für den Klassenerhalt zu wahren. So begannen die Jungs um Kapitän Martin Franzke auch zu spielen. Der Siegeswille war zu spüren. So ließen sie Coblenz keine Möglichkeiten und konterten Ballverluste sofort. Punkt um Punkt zogen die Gastgeber davon und gewannen den ersten Satz. Im zweiten Satz bäumte sich Coblenz noch einmal auf, aber die Angriffe von Vinzent Marks schlugen immer wieder im gegnerischen Feld ein und die Coswiger Mittelblocker Tim Bause und Charlie Forberger griffen ebenfalls ordentlich zu. Der Satz musste zwar in die Verlängerung, aber die Zuschauer hatten nicht das Gefühl, dass er verloren gehen könnte. Das 2:0 entspannte das Elblandteam und diese Stimmung spürte man im dritten Satz. Coblenz wurde förmlich an die Wand gespielt und der 3:0 Erfolg ( 25:21 ; 29:27 ; 25:16 ) damit zementiert. Der Klassenerhalt ist somit immer noch im Bereich des Möglichen.

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